Der Drache
von Jewgeni Schwarz | in einer Spielfassung von Frank Alexander Engel | Puppentheater ab 12 Jahre
Regie und Bühne: Frank Alexander Engel
Puppen und Objekte: Nadine Wottke | Kostüme: Ira Storch-Hausmann
Komposition und Sound: Christian Claas
Probenhospitanz: Maricel Polixa
Es spielen: Hannah Elischer, Karoline Vogel, Henrich Bennke, Paul S. Kemner, Tomas Mielentz
Seit vierhundert Jahren tyrannisiert ein Drache eine Stadt. Als Tribut fordert er riesige Viehherden, Gärten voll Gemüse und einmal im Jahr eine Jungfrau. Diesmal hat er Elsa erwählt, einzige Tochter des Archivars Charlemagne. Seit vielen Jahren hat niemand mehr die Herrschaft des Drachens in Frage zu stellen gewagt. Im Gegenteil, er wird als nützliches Übel akzeptiert, von vielen sogar respektiert und verehrt. Der Ritter Lanzelot jedoch, den der Zufall auf seinen Reisen in die Stadt geführt hat, fordert den Drachen zum Kampf heraus. Er erntet dafür wenig Dank und als der Drache besiegt ist, greift ein neuer Herrscher nach der Macht. „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz aus dem Jahr 1943 ist eine Parabel auf Diktatur und Untertänigkeit, die seit seiner Entstehungszeit schon viele Gesellschaften portraitiert hat und auch hier und heute wieder Zeitgeist spiegelt.