Seit 2003 lebt die Argentinierin Laura Alicia Fainstein bereits in Deutschland; ursprünglich kommt sie aus Buenos Aires, der argentinischen Hauptstadt.
Sie präsentiert ihre Musik auf kleinen Bühnen und Festivals und wird bei ihren Auftritten von Detlef Kupfernagel (Bass) und Raimund Belski (Gitarre) begleitet.
Dabei spielt sie eigene Kompositionen und Stücke bekannter lateinamerikanischer Musiker, wie z.B. Silvio Rodríguez, einer der bekanntesten kubanischen Liedermacher der Musikrichtung Nueva Trova, die traditionelle Elemente kubanischer Volksmusik mit anderen Musikrichtungen kombiniert und durch ihre politischen und poetischen Texte stark bestimmt ist. Silvio Rodríguez Lieder sind im spanischsprachigen Raum seit den 1970er Jahren bekannt und verbreitet.
Daneben widmet Laura Alicia Fainstein sich auch Liedern der bereits 1967 im Alter von 50 Jahren verstorbene chilenische Musikerin Violeta Parra, die als eine Ikone der lateinamerikanischen Folklore-Musik gilt. Nicht fehlen darf auch die Musik des 1947 in Buenos Aires geborenen Singer-Songwriters Victor Heredia , der in seinen Texten soziale Probleme sowie Menschenrechtsfragen thematisiert. Während der argentinischen Militärdiktatur, die 1976 begann, war er und seine Musik verboten.
Diese lateinamerikanische Musik verspricht einen lebhaften Auftakt des Konzertabends, der um 19:30 Uhr beginnt.
Das Trio LA KEJOCA ist spätestens seit ihrem Freiheits-Album "Libertad" eines der Aushängeschilder guter, handgemachter Folkmusik in Deutschland. Ke – Keno Brandt, Jo – Jonas Rölleke & Ca – Carmen Bangert machen "Global-Folk" mit Gesang, Geige, Whistles, Drehleier, Banjolele, Gitarren & Bass.
Ende 2015 hatten sie ihre ersten Auftritte im Rahmen der "Musik in d' Lüchterkark" und auf dem "Venner Folk Frühling" 2016 ihr erstes großes Konzert.
Bereits ein halbes Jahr darauf veröffentlichten sie ihr Debut-Album "Fade in" und 2017 spielten sie schon bundesweit auf großen Festivals, wie den "Wacken Winter Nights", der "Mystica Hamelon" und dem "Autumn Moon". Seitdem haben sie sich mit ihrem "Global-Folk" in Deutschland einen Namen gemacht.
2020 wurden sie Preisträger beim 1. "Dieter-Wasilke-Folkförderpreis" und ihre CD "Libertad" wurde 2022 mit dem begehrten "Preis der deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet.
Ihr internationaler Hintergrund mit Wurzeln in Südamerika, Portugal und Friesland fließt ebenso in das musikalische Schaffen mit ein, wie traditionelle Texte und Melodien, die sie mit eigener, neuer Musik verschmelzen. In ihren Texten nehmen sie kein Blatt vor den Mund und stehen in diesen bewegten Zeiten ein für Menschenrechte, Antifaschismus, Gleichberechtigung, Klima- und Umweltschutz, Freiheit und Toleranz.