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[Abgesagt] Eine deutsch-jüdische Schriftstellerin – Nelly Sachs und ihr Briefwechsel mit Paul Celan

Mittwoch, 01 DEZ 2021
17:30 Uhr

Beschreibung

Es gilt die 3G plus (geimpft, genesen oder PCR-getestet).

Vortrag und Lesung von Prof. Ilse Nagelschmidt (Universität Leipzig)

Nelly Sachs (*10.12.1891 in Berlin, †12.05.1970 in Stockholm) war schon in ihrer Jugend, die sie in Berlin verbrachte, eine Schreibende. Ihre poetische Leistung wurde als „Schöpfungsakt“ bezeichnet, in dem die „reich verzweigten Bewegungen der Sehnsucht ihre Äquivalente in konkreten Bildern und lebendigen Rhythmen finden“ (B. Holmquist).

Am 16. Mai 1940 gelang Nelly mit ihrer Mutter die Flucht ins schwedische Exil. Eine Freundin von ihr und Selma Lagerlöf halfen ihr bei der Einreise.

1947 erschien im Aufbauverlag der Gedichtband „In den Wohnungen des Todes“, ebenso ihr „Querschnitt durch die schwedische Lyrik des 20. Jahrhunderts“. Es folgten noch viele lyrische und szenische Dichtungen, die erfolgreich auch auf Bühnen und in szenischen Lesungen zu erleben waren.

1960 erhielt sie den Droste-Preis in Meersburg und 1966 den Nobelpreis für Literatur zusammen mit Josef Agnon. Ihr Schlüsselwerk ist die szenische Dichtung „Beryll sieht in der Nacht oder Das verlorene und gerettete Alphabet“. Nelly Sachs verstarb in Stockholm nach schwerer Krankheit und wurde auf dem Jüdischen Friedhof in Stockholm beigesetzt.

Begleitveranstaltung zur Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben“ (vom 25.11. bis 18.12.2021 im Stadtteilbüro Lobeda).

Eine Veranstaltung der Begegnungsgruppe Judentum im Jüdischen Gemeindezentrum Jena in Kooperation mit dem KuBuS und dem Stadtteilbüro Lobeda.

Beginn: 17:30 Uhr
Eintritt: 2 €



Veranstalter Informationen
Tel: 03641 531655

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