© Bild National Library of Israel

„Ich suche allerlanden eine Stadt“

Donnerstag, 12 NOV 2020
19:00 Uhr

Beschreibung

Zum Leben und Werk Else Lasker-Schülers (1869–1945)

Nur mit Voranmeldung: https://kubusjena.de/corona

Veranstaltung im Rahmen der 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur 2020

Am 11. Februar 2019 wäre Else Lasker-Schüler 150 Jahre alt geworden, am 22. Januar 2020 jährte sich ihr Todestag zum 75. Mal. Peter Hille nannte sie den „schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“, Gottfried Benn „die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Heute zählt Lasker-Schüler zu den bedeutendsten Vertreterinnen der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. In ihrer tiefen Religiosität lehnte sie jeden Dogmatismus ab und übernahm neben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen.

Die Weimarer Sprecherin Christine Hansmann führt durch Else Lasker-Schülers Biografie und rezitiert Lyrik und Kurzprosa aus ihrem Werk. Der Musiker Klaus Wegener aus Jena setzt mit Klarinette und Saxophon musikalische Akzente.

In Kooperation mit den Thüringer Tagen der jüdisch-israelischen Kultur und dem Lesezeichen e.V.

Einlass: 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr

Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €



Veranstalter Informationen
Tel: 03641 531655

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